
Das Projekt EWS erschließt, dokumentiert und ediert wissenschaftliche Software aus den Jahren 1950 – 2010. EWS eröffnet eine neue zeithistorische und philosophische Forschungslinie zur Softwaregeschichte der Digitalen Wissenschaft.
Till Niermann, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons
Arbeitsgebiete
Simulation
Seit den 1970er Jahren kommen verstärkt Simulationsmodelle in den Disziplinen der Chemie und Physik, sehr früh aber auch der Metrologie zum Einsatz.
Basistechnologien
Zu den Basistechnologien gehören numerische Methoden und Programmbibliotheken, die Computer-Algebra-Systeme sowie Programmiersprachen wie ALGOL.
Instrumenten-, Datenanalyse- & Visualisierungssoftware
Die Digitalisierung von Messgeräten erfordert nicht nur Software zur Steuerung sondern ermöglicht mit zunehmender Datenmenge auch deren automatisierte Auswertung und Visualisierung.
RWTH Aachen
Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie (Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger)
Die Arbeitsstelle Aachen übernimmt die Leitung des Editionsprojekts und konzipiert die datenbankbasierte Forschungsplattform. Sie erforscht historische Simulationssoftware im Bereich der Meteorologie.
Deutsches Museum
Forschungsinstitut für Technik- und Wissenschaftsgeschichte (PD Dr. Ulf Hashagen und Prof. em. Dr. Helmuth Trischler)
Die Arbeitsstelle München verantwortet den Bereich „Basistechnologien des Scientific Computing“ und erschließt ALGOL-Programmiersprachen sowie historische Computeralgebra-Systeme, Finite-Element- und CFD-Software.
Universität Bielefeld
Professur für Historische Wissenschaftsforschung (Prof. Dr. Carsten Reinhardt)
Die Universität Bielefeld bearbeitet den Bereich von historischer Instrumenten-, Datenanalyse-, und Visualisierungssoftware des Scientific Computing in der Chemie.
Förderung
Gemeinsames Vorhaben der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie dem Zentrum für Wissenschaftsforschung der Leopoldina in Halle (Saale) gefördert vom Akademienprogramm.
Laufzeit
Januar 2026 – Dezember 2046